Anlässlich der tragischen Horrorunfälle der letzten Tage ist erhöhte Vorsicht geboten. Speziell junge Fahrzeuglenker sind mit den wechselnden Witterungsverhältnissen oft überfordert. Unachtsamkeit, fehlende Praxis und Selbstüberschätzung tragen leider das Seine dazu bei.

Der Herbst zeigt seine Tücken, und damit verändern sich auch die Herausforderungen im Straßenverkehr. Der ARBÖ gibt Tipps zum richtigen Fahrverhalten bei herbstlichen Wetterverhältnissen.

 

Ein schneller Wetterumschwung zu dieser Jahreszeit überrascht die Verkehrsteilnehmer oftmals: Gestern trockene Fahrbahn, heute nasse und schlechte Sicht! Die Tücken im Straßenverkehr im Herbst besonders trügerisch: Nebel, Regen, Herbstlaub, frühe Dämmerung und Wildwechsel erhöhen die Unfallgefahr. Sie sind Risikofaktoren, an die sich Fahrzeuglenker erst wieder gewöhnen müssen.


Jetzt wichtig: Fahrzeug überprüfen! Die Scheibenwischer rechtzeitig austauschen, damit keine Schlieren an der Scheibe die Sicht einschränken sowie Fenster und Spiegel reinigen. Ein Check der Fahrzeugbeleuchtung verhindert, bei ohnehin schlechten Sichtbedingungen mit einer Lichtquelle weniger unterwegs zu sein.

 

Um Risiken so gering wie möglich zu halten, rät der ARBÖ den Autofahrerinnen und Autofahrern:

  • Fahrzeugbeleuchtung überprüfen und einstellen lassen
  • Geschwindigkeit den Witterungs-und Fahrbahnverhältnissen anpassen bzw. reduzieren
  • Fahrzeug möglichst rechts halten
  • Tachometer und Bodenmarkierungen im Auge behalten
  • Sicherheitsabstand von mindestens drei Sekunden einhalten bzw. vergrößern. Bei herbstlichen Witterungsverhältnissen verlängern sich Reaktionszeit und Bremsweg
  • Abblendlicht einschalten, Nebelleuchten nur bei schlechtester Sicht
  • Gerät das Auto bei rutschiger Fahrbahn ins Schleudern: Nicht bremsen, Lenkrad gerade halten und auskuppeln

Um ein sicheres Fahren auch bei wechselnden Witterungsverhältnissen zu erhalten, stehen die ARBÖ-Fahrsicherheitszentren gerne mit Rat und Tat zur Stelle.

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