Allerseelen 2013   

Seit den 70er Jahren gedenkt der ARBÖ jährlich zu Allerheiligen und Allerseelen den im Straßenverkehr Getöteten. Am Rande von Straßenstellen, an denen viele oder besonders tragische Unfälle passiert sind, werden weiße Kreuze mit der Inschrift "Wir gedenken und mahnen" aufgestellt. Zugleich ergeht an die Verkehrsteilnehmer der eindringliche Appell, die Geschwindigkeit anzupassen, im Auto sich und seine Mitfahrer anzugurten und auf Alkohol im Straßenverkehr zu verzichten!

 

Das Bundesministerium für Inneres gibt bekannt, dass im Jahr 2012 mit 522 Verkehrstoten eine nahezu gleichbleibende Zahl zum Vorjahr (2011: 523 Opfer) registriert werden musste. Der Rückgang beträgt somit lediglich ein Opfer oder 0,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2011, bedeutet aber trotzdem die erneut niedrigste Zahl an Verkehrstoten seit dem Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1950. Mit diesem Tiefststand setzt sich zudem der langfristig rückläufige Trend bei den Verkehrstoten auf den Straßen weiter fort, die Opferzahl ist in Österreich im Jahresvergleich seit dem Jahr 1999 bereits zum 13. Mal in Folge gesunken. Gegenüber 1972, dem bisher schwärzesten Jahr in der Unfallstatistik (2948 Tote) sind dies nahezu ein Sechstel der Todesopfer von damals, obwohl sich der Fahrzeugbestand seither beinahe verdreifacht hat. Noch vor 13 Jahren, im Jahr 1999, gab es in Österreich mehr als 1000 Tote (1079) im Straßenverkehr. Der Rückgang seit damals beträgt fast 52 %.

Vom 1. Jänner bis zum 27. Oktober dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 385 Verkehrstote, im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 447 und im Jahr 2011 448 Menschen tödlich